Erfreulicher Nachwuchs: Totenkopfaffenjungtier im Tierpark Nordhorn

Erfreulicher Nachwuchs: Totenkopfaffenjungtier im Tierpark Nordhorn (Foto: Franz Frieling)

Erfreulicher Nachwuchs: Totenkopfaffenjungtier im Tierpark Nordhorn (Foto: Franz Frieling)

Erstes Totenkopfaffenjungtier seit sieben Jahren!

Endlich Nachwuchs bei den Totenkopfäffchen im Tierpark Nordhorn! Das neunjährige Weibchen Lisa hat jüngst ein Jungtier zur Welt gebracht. Es ist damit das erste in Nordhorn geborene Jungtier seit sieben Jahren. Mit dem Nachwuchs bei den Totenkopfaffen wollte es in den letzten Jahren nicht so recht klappen. Totenkopfaffen leben in reinen Weibchengruppen. Neue Männchen werden von den Totenkopfaffen-Weibchen selten und meist nur in der Paarungszeit geduldet. Gabriel ist daher zurzeit das einzige Totenkopfaffen-Männchen in Nordhorn. Er lebt getrennt von den Weibchen im Männerstall des Tierparks. Der jüngste Zuwachs der Affenbande hatte einen holprigen Start ins Leben und die bestehende Affengruppe. Totenkopfaffenjungtiere verbringen normalerweise die ersten Wochen festgekrallt auf dem Rücken ihrer Mutter. Nach etwa einem Monat erfolgt das Umhertragen des Jungen zur Entlastung des Muttertieres auch schon mal
durch andere Weibchen der Gruppe.

Da die Totenkopfaffengruppe im Familienzoo seit mehreren Jahren nun schon keine Erfahrung mehr mit Jungtieren hatte, waren die Verantwortlichen im Tierpark besonders auf der Hut. Wenn das Jungtier in den ersten Tagen zu oft auch von anderen Weibchen herumgetragen wird, bestünde die Gefahr, dass es zu wenig Muttermilch bekommt. Mutter und Jungtier wurden deshalb von der Gruppe getrennt, damit die Mutter-Kind-Bindung wachsen kann und das Jungtier ausreichend versorgt ist. Zusammen mit einem weiteren Weibchen verbrachten die beiden die letzte Zeit in
einem angrenzenden Stall. Nach dieser Prägephase sind die beiden mittlerweile wieder in die große Gruppe integriert und wohlauf. Ob das Jungtier ein Mädchen oder ein Junge ist steht noch nicht fest. Diese Feststellung und die Namensvergabe erfolgen beim nächsten großen Gesundheitscheck im Herbst dieses Jahres.




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