„Gepr. Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen“ an der VHS Lingen erfolgreich abgeschlossen

Das Foto zeigt einen Teil der erfolgreichen Absolventen des Lehrgangs zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen.

Das Foto zeigt einen Teil der erfolgreichen Absolventen des Lehrgangs zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen.

17 Teilnehmer haben vor kurzem den Weiterbildungslehrgang der Volkshochschule Lingen zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen mit Ihrer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer erfolgreich abgeschlossen.

In gut 2 Jahren Vorbereitungszeit haben sich die Teilnehmer in mehr als 620 Unterrichtsstunden bei der Volkshochschule Lingen auf die entsprechende IHK-Prüfung vorbereitet. Dabei standen zweimal wöchentlich die Themen Planen, Steuern und Organisieren betrieblicher Prozesse, Steuern von Qualitätsmanagementprozessen, Gestalten von Schnittstellen und Projekten, Steuern und Überwachen betriebswirtschaftlicher Prozesse und Ressourcen, Führen und Entwickeln von Personal sowie Planen und Durchführen von Marketingmaßnahmen im Kontext des Gesundheits- und Sozialwesen auf dem Unterrichtsplan.

Bei den guten bis sehr guten Ergebnissen der abschließenden Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ragten Stefanie Thies mit 85 % bei der schriftlichen und Lena Schoo mit 95 % bei der mündlichen Prüfung heraus.

Ein neuer Lehrgang zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen ist bereits gestartet, der nächste Beginntermin ist im Frühjahr 2019 geplant. Interessenten erhalten auf Anfrage kostenloses Informationsmaterial bei der Volkshochschule Lingen, Daniel Hafermalz 0591-91202 410 oder per E-Mail: d.hafermalz@vhs-lingen.de.

Aktion Frühe Hilfe – Unterstützung ratsuchender Eltern

Kristina Knese und Cornelia Berends von den Frühen Hilfen stellen gemeinsam mit Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (v. l.) die neue Aktion frühe Hilfe zur Unterstützung ratsuchender Eltern vor. (Foto Landkreis Emsland)

Kristina Knese und Cornelia Berends von den Frühen Hilfen stellen gemeinsam mit Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (v. l.) die neue Aktion frühe Hilfe zur Unterstützung ratsuchender Eltern vor. (Foto Landkreis Emsland)

Frühe Hilfe – so nennt sich eine neue Aktion, mit der der Landkreis Emsland, das Nationale Zentrum Frühe Hilfen und das Land Niedersachsen (werdende) Eltern vom Beginn der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes unterstützen möchten.

Ein Baustein dieser Aktion ist das anonyme und kostenlose Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“. Es ist montags bis freitags von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17.00 bis 19.00 Uhr unter 0800/1110550 zu erreichen. Ebenso gibt es eine Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.

Unter www.bke-elternberatung.de unterstützen hauptamtliche Beraterinnen und Berater Eltern per Mail, im Einzelchat, in moderierten Gruppen- und Themenchats sowie in öffentlichen Foren.

Weitere Informationen unter www.fruehehilfen.de.

Wenden Sie sich gerne auch an die Netzwerkkoordinatorinnen der Aktion Frühe Hilfe des Landkreises Emsland, Cornelia Berends, Tel. 05931 / 44-2413 oder Kristina Knese Tel: 05931 / 44-1713.

psychiatrischen Störungen: Wenn zur Sucht andere Krankheiten hinzukommen

Sprachen über Komorbidität, psychiatrischen Störungen und Sucht: (v. l.) Caritas-Fachambulanz-Leiterin Marion Feldmann und die Fachärzte Dr. Stefanie Houghangia und Markus Weiß. Foto: Caritas Emsland

Sprachen über Komorbidität, psychiatrischen Störungen und Sucht: (v. l.) Caritas-Fachambulanz-Leiterin Marion Feldmann und die Fachärzte Dr. Stefanie Houghangia und Markus Weiß. Foto: Caritas Emsland

Fachtagung zu psychiatrischen Störungen und Abhängigkeit in Lingen

Lingen. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Sucht- und psychiatrischen Erkrankungen? Was bedeutet dies für die Behandlung und Therapie? Wie können Selbsthilfegruppen damit umgehen? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt der Fachtagung „Komorbidität und Sucht“ in der Caritas Beratungsstelle Lingen. Rund 30 Teilnehmende waren der Einladung der Arbeitsgemeinschaft Sucht des Sozialpsychiatrischen Verbundes des Landkreis Emsland gefolgt. Es wurde deutlich: Der Umgang mit Menschen, die neben einer Abhängigkeit weitere Krankheitsbilder aufweisen, erfordert von allen Akteuren im Suchthilfesystem ein hohes Maß an Kompetenz und bedeutet vielfach eine Herausforderung.

Die Fachärzte Dr. Stefanie Houghangia (Leitende Ärztin Fachklinik Hase Ems) und Markus Weiß (Facharzt für Psychiatrie, Suchtmedizin, St. Vinzenz Hospital) betonten, dass etwa 30 bis 50 Prozent ihrer Patienten nicht nur substanz- oder verhaltensbezogen suchterkrankt seien, sondern zusätzliche Störungen auf dem Gebiet der psychiatrischen Diagnosen aufwiesen. Hierzu zählen insbesondere Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen oder Schizophrenie. Vor allem Depressionen seien weit verbreitet. Zugleich wiesen sie darauf hin, dass es oft vom Suchtmittel abhänge, welche psychiatrische Begleiterkrankung auftrete. Ihre Erfahrung: Beim Konsum illegaler Drogen wie Heroin, Kokain oder Cannabis ist die Gefahr, dass eine Psychose auftritt, höher.

In Kleingruppen kamen die Teilnehmenden mit den Fachreferenten ins Gespräch und diskutierten die Folgen dieser Erkenntnisse auf ihre Arbeit und den Umgang mit den Betroffenen. Im Emsland gibt es ein gut funktionierendes Netzwerk zwischen den einzelnen Akteuren. „Ein wichtiges Gremium ist die Arbeitsgruppe Sucht, die gemeinsam Hilfeangebote weiterentwickelt und den Erfordernissen der Zeit anpasst“, betonte Marion Feldmann, Leiterin der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland. Auf der Fachtagung wurde deutlich, dass das Thema „Komorbidität und Sucht“ immer wichtiger wird.

Zur Arbeitsgruppe Sucht des Sozialpsychiatrischen Verbundes des Landkreis Emsland zählen die Selbsthilfegruppen Freundeskreis und Kreuzbund, die Fachambulanzen Sucht des Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes, die Fachklinik Hase-Ems, der Sozialpsychiatrische Dienst des Landkreises Emsland, das St. Vinzenz Hospital und das Haus Landrien.

Ambulante Wohnungslosenhilfe: Weil Wohnen ein Menschenrecht ist

Ambulante Wohnungslosenhilfe: Weil Wohnen ein Menschenrecht ist

Ambulante Wohnungslosenhilfe: Weil Wohnen ein Menschenrecht ist

Aktionstage der Wohnungslosenhilfe in Meppen und Haselünne

Meppen/Haselünne. „Wohnen ist ein Menschenrecht“: Unter diesem Motto möchte die ambulante Wohnungslosenhilfe der Caritas-Beratungsstelle in Meppen auf die Situation wohnungsloser Menschen aufmerksam machen. Sie ist dafür mit einem Infostand am Samstag, 11. November, 10 bis 12 Uhr, auf dem Meppener Wochenmarkt und am Donnerstag, 16. November, 10 bis 12 Uhr, auf dem Haselünner Wochenmarkt präsent.

An beiden Tagen gibt es ein Straßenfrühstück mit belegten Brötchen, frisch gebackenen Waffeln und warmen Getränke. Unterstützt wird der Aktionsstand auf dem Meppener Wochenmarkt durch einen Auftritt der Meppener Band „The BIP“. Die Caritas-Mitarbeitenden freuen sich darauf, mit interessierten Bürgern ins Gespräch zu kommen und einen Einblick in ihre Arbeit wie das Projekt „Wohnen statt Parkbank“ zu geben.

Bereits mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest werden an beiden Tagen Geschenkpaten gesucht, die bereit sind, wohnungslosen Menschen aus der Region eine Freude zu machen. Dafür hängen an einem Wunschbaum Kärtchen mit Geschenkwünschen. Wer möchte, kann sich einen der Wunschzettel vom Baum nehmen oder auch selbst eine Geschenkidee entwickeln (empfohlener Wert: ca. 20 bis 30 Euro). Das Geschenk kann bis zum 15. Dezember bei der Caritas-Wohnungslosenhilfe, Domhof 18, in Meppen abgegeben werden. Infos zur Geschenkpaten-Aktion gibt es auch unter Tel. 05931/ 9842 13.

Ansprechpartnerin: Uta Grönniger, Ambulante Wohnungslosenhilfe beim Caritasverband für den Landkreis Emsland, Tel. 05931/ 9842 19, ugroenniger@caritas-os.de

Demenz-Servicezentrum Landkreis Emsland: Jeder kann Demenz-Partner werden

Demenz-Servicezentrum Landkreis Emsland: Jeder kann Demenz-Partner werden

Demenz-Servicezentrum Landkreis Emsland: Jeder kann Demenz-Partner werden

Landkreis Emsland bietet Basiskurse an – Informationen zum Krankheitsbild und Tipps

Meppen. Das Demenz-Servicezentrum Landkreis Emsland informiert über die Initiative Demenz Partner und bietet etwa 90-minütige Basiskurse über Demenzerkrankungen an, in denen grundlegende Informationen zum Krankheitsbild und Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt werden sollen.

Die Basiskurse finden in diesem Jahr am Donnerstag, 9. November sowie 14.Dezember, statt und 2018 am 11. Januar, jeweils in der Zeit von 18 bis 20 Uhr. Veranstaltungsort ist das Meppener Kreishaus. Das Kursangebot richtet sich sowohl an interessierte Bürgerinnen und Bürger als auch an Einrichtungen und Institutionen.

Neben den Informationen zum Thema Demenz wird im Kurs über die Initiative „Demenz Partner“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft informiert. Diese Kampagne wurde zunächst in England,
dann auch im September 2016 zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesfamilienministerium in Deutschland gestartet. Ziel ist es, das Bild und die Wahrnehmung
von Menschen mit Demenz gesamtgesellschaftlich zu verändern. Inzwischen beteiligen sich viele weitere Länder daran, wie Kanada, Israel, China und bald auch die USA.

Jeder kann Demenz Partner werden – egal ob jung oder alt, Einzelperson oder Einrichtung, berufstätig oder im Ruhestand, unabhängig davon ob man einen Menschen mit Demenz kennt oder nicht. Demenz Partner verbindet ihr Wissen um die Einschränkungen, die mit der Erkrankung einhergehen. Sie kennen Wege, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Schon Kleinigkeiten helfen, das Leben Demenzkranker leichter und schöner zu gestalten. Mittlerweile gibt es über 15.000 Menschen in Deutschland, die sich über eine Basisschulung zum Thema Demenz als Demenz Partner ausgezeichnet haben.

Das Angebot ist kostenlos. Anmeldungen mit Angabe der Kontaktdaten sind bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Kursbeginn beim Demenz-Servicezentrum Landkreis Emsland unter der Telefonnummer 05931/44 2171 und per E-Mail unter christin.backers@emsland.de möglich.

Kostenlose Kurse zur Brustselbstuntersuchung nach MammaCare

Tina Scharrenbroich (v.li.), Vorsitzende des Krebsfonds Lingen, und die zertifizierten MammaCare Trainerinnen, Cornelia Schulz und Nadine Berning, freuen sich auf viele  Frauen, die das Kursangebot zum Erlernen der Brustselbstuntersuchung wahrnehmen.

Tina Scharrenbroich (v.li.), Vorsitzende des Krebsfonds Lingen, und die zertifizierten MammaCare Trainerinnen, Cornelia Schulz und Nadine Berning, freuen sich auf viele Frauen, die das Kursangebot zum Erlernen der Brustselbstuntersuchung wahrnehmen.

Fonds für Krebskranke Lingen unterstützt Brustkrebsfrüherkennung

Statistisch erkrankt in Deutschland jede neunte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Viele Fälle von Brustkrebs werden von den Frauen selbst entdeckt, meist ganz zufällig oder durch das bewusste Abtasten der eigenen Brust. Der Fonds für Krebskranke bietet in seinen Räumlichkeiten in der Waldstraße, die durch die großzügige Unterstützung der HEH Essmann Stiftung vollständig saniert und liebevoll eingerichtet wurden, kostenlose Kurse zum Erlernen der Selbstuntersuchung der Brust nach der anerkannten MammaCare Methode an. Tina Scharrenbroich, Vorsitzende des Fonds für Krebskranke Lingen e.V., freut sich über das Engagement der beiden zertifizierten MammaCare Trainerinnen Cornelia Schulz und Nadine Berning.

Gruppenkurse bis zu max. vier Frauen in den Abendstunden bietet Case Managerin Cornelia Schulz vom Brustzentrum des Bonifatius Hospital Lingen an. Einzelkurse am Vormittag führt Nadine Berning, Hebamme, durch. Interessierte Gruppen oder Einzelpersonen können sich telefonisch zwecks weiterer Informationen, Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung mit den MammaCare Trainerinnen an das Büro des Krebsfonds wenden.

Durch das regelmäßige Abtasten der Brust werden Frauen mit ihrem eigenen Brustgewebe vertraut. Durch die monatlich zu Hause durchgeführte Selbstuntersuchung nach der MammCare Methode können frühzeitig Veränderungen erfühlt und gegebenenfalls eine Frauenärztin oder ein Frauenarzt um Rat gefragt werden. „Die Brustselbstuntersuchung nach MammaCare stellt eine sehr gute und sinnvolle Ergänzung zu den empfohlenen regelmäßigen ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen dar!“, betonen auch die niedergelassenen Gynäkologinnen Dr. Alexia Lange und Sonja Welling, die das Konzept der MammaCare Selbstuntersuchung gerne unterstützen und fördern möchten.

Kontakt
Fonds für Krebskranke, Lingen e. V.
Jägerstraße 2
49808 Lingen (Ems)
eMail: fonds-krebskranke-lingen@t-online.de
Telefon: 0591 966413-54 und -56

Spendenkonten:
Sparkasse Emsland, IBAN: DE54 2665 0001 0000 0099 93,
Oldenburgische Landesbank Lingen, IBAN: DE25 2802 0050 6008 0306 00
Volksbank Lingen eG, IBAN: DE89 2666 00 60 1114 0003 00