Fledermäuse hören: Wo im Emsland die Batnight läuft

Braunes Langohr im Flug vor dunklem Gestein
Ein Braunes Langohr im Flug. Foto: Karsten Mosebach

Am Freitag, 28. August, wird es im Emsland nach Einbruch der Dunkelheit lebhaft: Zur Europäischen Fledermausnacht bietet der NABU an einem Abend gleich vier Führungen im Landkreis an, drei weitere folgen im September. Ein Gerät macht dabei hörbar, was das menschliche Ohr sonst verpasst.

Fledermäuse rufen im Ultraschall. Mit einem Bat-Detektor lassen sich diese Laute in hörbare Töne übersetzen, und daran erkennen Fachleute sogar, welche Art gerade über den Köpfen jagt.

Die Termine am 28. August

Drei Nachzügler im September

In Venhaus bei Spelle führt Thomas Weber am Freitag, 4. September, um 20 Uhr gemeinsam mit dem Heimatverein, Treffpunkt ist die Hütte an der Speller Aa hinter der Kirche. Am Samstag, 5. September, um 20 Uhr geht es am Saller See zwischen Freren und Lengerich weiter, Treffpunkt Parkplatz am Restaurant. Beide Führungen brauchen keine Anmeldung.

Den Abschluss macht am Freitag, 18. September, um 18.30 Uhr der Schlosspark Clemenswerth in Sögel, geeignet ab sechs Jahren. Dafür ist eine Anmeldung bei Schloss Clemenswerth unter 05952 932325 nötig.

Gejagt wird seit 50 Millionen Jahren

Von den weltweit rund 1.200 Fledermausarten leben 25 in Deutschland. Im Flug schlägt ihr Herz bis zu 880 Mal pro Minute. Und obwohl der Name anderes vermuten lässt, sind die Tiere näher mit Igeln und Maulwürfen verwandt als mit Mäusen.

Wer sie unterstützen will, kann nachtblühende Pflanzen setzen, Quartiere erhalten oder Fledermauskästen aufhängen. In Meppen betreibt der NABU eine Fledermausstation, die verletzte und geschwächte Tiere aufnimmt. Der Notruf: 0151 15902708.

Quelle: NABU Emsland/Grafschaft Bentheim

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