Neue Brücken, neues Stadthaus: Meppens Rat zieht Bilanz der Ära Knurbein

Ratsvorsitzender Hermann Sievers überreicht Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein bei dessen Verabschiedung eine Urkunde
Ratsvorsitzender Hermann Sievers überreichte Helmut Knurbein zum Abschied eine Urkunde. Foto: Stadt Meppen

Mit einer Urkunde und einem Rückblick auf zwölf Jahre Stadtentwicklung hat der Rat der Stadt Meppen Bürgermeister Helmut Knurbein verabschiedet. Der parteilose Verwaltungschef bleibt bis Samstag, 31. Oktober 2026, im Amt. Tags darauf beginnt die Amtszeit von Dr. Sigrid Kraujuttis (CDU).

Was in zwölf Jahren gebaut wurde

Ratsvorsitzender Hermann Sievers stellte in der Sitzung vor allem die Bauprojekte heraus. Über den Stadtgraben führen drei neue Brücken, die Hasebrinkbrücke wurde neu gebaut, Ostroleka-, Riedemann- und Fährbrücke erneuert. In Esterfeld entstanden am Esterfelder Forst eine Grundschule und eine Kindertagesstätte, die Verwaltung zog in das neue Stadthaus.

Hinzu kommen ein Zeltdach und neue Sitze für die Freilichtbühne, Dorfgemeinschaftshäuser in Rühle und Bokeloh sowie neue und erweiterte Gewerbegebiete, etwa an der Haarbrücke. Das heutige Erscheinungsbild der Stadt mit dem Motto „Meppen mag Dich“ wurde ebenfalls unter Knurbein eingeführt.

Zwei Baustellen gehen an die Nachfolgerin

Noch nicht fertig sind das Feuerwehrhaus am Schützenhof und die Tennishalle mit Schießstand am Haupteschweg. Beide Vorhaben führt künftig Kraujuttis weiter, die am 27. September die Stichwahl gegen Tobias Munsch (SPD) mit 54,56 Prozent gewonnen hatte.

2014 im ersten Anlauf ins Amt

Vor seiner Zeit im Rathaus war Knurbein Polizeibeamter. Im Mai 2014 setzte er sich als Einzelbewerber direkt im ersten Wahlgang gegen Amtsinhaber Jan Erik Bohling durch und trat am 1. November 2014 an. 2021 wurde er für fünf weitere Jahre gewählt.

Neben Rat und Fraktionen würdigte auch Dr. Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, die Zusammenarbeit. Knurbein dankte den Mitarbeitenden der Stadt, seiner Frau und seiner Familie sowie den Meppenern für ihr Vertrauen.

Quelle: Stadt Meppen

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