Twist: Ausstellung zeigt, wie das Erdöl das Emsland veränderte

Das Erdöl-Erdgas-Museum in Twist, Schauplatz der Ausstellung zur Geschichte der Erdölförderung im Emsland
Bild: Erdöl-Erdgas-Museum Twist

Das Erdöl-Erdgas-Museum Twist zeigt derzeit die Ausstellung „Als der Schwarze Weg weiß war“. Rund einhundert Bilder und Texttafeln erzählen, welche Rolle die Erdölförderung für die Entwicklung des Emslands und der Gemeinde Twist gespielt hat.

Emslandplan und Erdöl zur gleichen Zeit

Twist. Der Bundestag beschloss 1951 den Emslandplan, die Grundlage für die Entwicklung einer der damals ärmsten Gegenden Nordwestdeutschlands. Fast zeitgleich begann aus den bereits vor dem Zweiten Weltkrieg untersuchten Bohrungen die industrielle Ölförderung. Beides zusammen prägte die Region nachhaltig.

Für Twist gilt das in besonderem Maße. Die politische Gemeinde besteht erst seit 1976. Ob es sie ohne die Ölvorkommen gäbe, die Anfang der 1950er Jahre vor allem im Ortsteil Rühlertwist gefunden wurden, ist eine offene Frage. Heute liegen in Twist die größten vermuteten Lagerstätten im Emsland und in Nordwestdeutschland.

Originalfotos aus den Jahren 1948 bis 1956

Die Ausstellung stützt sich auf Originalaufnahmen aus dem Archiv der Wintershall AG, die heute Ancore Harbour heißt. Sie zeigen die Pionierarbeit jener Jahre: den Bau von Straßen, den Aufbau der Förderanlagen und ab 1954 die Siedlungshäuser für die Beschäftigten, von denen viele bis heute stehen. Aktuelle Fotos ergänzen die historischen Bilder.

Öffnungszeiten und Eintritt

Kontakt zum Museum: Telefon 05936 933-082 oder 0172 2487995, per E-Mail an museum@twist-emsland.de. Weitere Informationen gibt es unter erdoel-erdgas-museum-twist.de.

Quelle: Erdöl-Erdgas-Museum Twist, Gemeinde Twist

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