Freren: Erst 2028 mit Baustart an der Schaler Straße zu rechnen

Rissiger Asphalt auf einer Straße, Symbolbild für Fahrbahnschäden
Symbolbild: Puji Nugroho / Unsplash

Schlaglöcher, Risse, Fahrzeuge, die mit dem Unterboden aufsetzen: Wer in Freren regelmäßig die Schaler Straße befährt, kennt die Probleme. Auf eine umfassende Sanierung müssen Anwohner allerdings noch mehrere Jahre warten.

Landesbehörde bestätigt schlechten Zustand

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLSTBV), regionaler Geschäftsbereich Lingen, räumt auf Anfrage ein, dass die Fahrbahn in keinem guten Zustand sei und die Schäden bekannt seien. Die Schaler Straße gehört zur Landesstraße L56 zwischen Freren und Schale und steht im Bauprogramm der Behörde.

Kein konkreter Termin, Baustart frühestens 2028

Für den Abschnitt Lindenstraße/Schaler Straße seien erste vorbereitende Schritte eingeleitet. Weil parallel viele weitere Straßenprojekte in den Landkreisen Emsland, Cloppenburg und Grafschaft Bentheim anstehen, gibt es aber noch keinen festen Baubeginn für die Erneuerung von Fahrbahn und Radweg. Derzeit wird ein Erhaltungskonzept erarbeitet, das auch klären soll, wie tief die Schäden unter der Fahrbahn reichen. Nach jetzigem Stand ist nicht vor 2028 mit einem Baustart zu rechnen.

Bis dahin nur geflickt statt saniert

Die zuständige Straßenmeisterei kontrolliert die Strecke nach eigenen Angaben regelmäßig und bessert Schlaglöcher aus. Das sei aber nur eine oberflächliche und keine nachhaltige Lösung. Die Verkehrssicherheit werde bis zur größeren Maßnahme trotzdem gewährleistet.

Schadenersatz bei Fahrzeugschäden

Wer durch Steinschlag oder ein Schlagloch nachweislich einen Schaden am Fahrzeug erleidet, kann sich per E-Mail an poststelle-lin@nlstbv.niedersachsen.de wenden. Nach der Meldung erhalten Betroffene einen Fragebogen, der ausgefüllt und unterschrieben zurückzusenden ist, auch das geht per E-Mail. Anschließend prüft die Behörde den Anspruch.

Priorisierung im ganzen Geschäftsbereich nötig

Die Behörde zeigt Verständnis für den Unmut der Bürger, verweist aber darauf, dass im gesamten Geschäftsbereich Lingen, zu dem die Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim und Cloppenburg zählen, viele Landesstraßen erneuert werden müssten. Eine Priorisierung der Maßnahmen sei deshalb unumgänglich.

Quelle: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lingen

Die mobile Version verlassen