
Fünf Spiele ohne Niederlage, Platz zwei in der Oberliga Niedersachsen: Beim SC Spelle-Venhaus läuft es. Am Sonntag, 1. November, um 14:30 Uhr reisen die Emsländer zum Tabellenletzten SSV Vorsfelde nach Wolfsburg. Trainer Henry Hupe warnt trotzdem vor einer gefährlichen Aufgabe.
Der Gegner: Aufsteiger mit großem Umbruch
Vorsfelde ist nach dem Titel in der Landesliga Braunschweig sofort wieder in die Oberliga zurückgekehrt, tut sich dort aber schwer. Nach einem 1:0 zum Auftakt gegen Verden folgten zwei Remis und acht Niederlagen. Nur acht eigene Tore sind der schwächste Wert der Liga, der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt fünf Punkte. Trainer René Wegner musste im Sommer 16 Neuzugänge einbauen.
Hupe: Jeder kann jeden schlagen
Für Hupe zählt der Tabellenplatz des Gegners wenig. In der Oberliga sei jedes Spiel schwer, seine Mannschaft müsse auch beim Schlusslicht viel investieren. Dazu kommt der Wechsel vom Kunstrasen, auf dem Spelle Bersenbrück besiegte, zurück auf Naturrasen. Auf die Tabelle will der Coach erst im Sommer schauen.
Offen ist noch, wer die rund 280 Kilometer lange Fahrt antritt. Hinter Janik Jesgarzewski, Felix Golkowski und Benjamin Evers stehen Fragezeichen, Adrian Lenz hat sich am Mittwoch verletzt. Einen guten Kader werde Spelle aber in jedem Fall zur Verfügung haben, sagt Hupe.
Quelle: SC Spelle-Venhaus