
Das Gedenken der Stadt Nordhorn an die Novemberpogrome stellt in diesem Jahr den jüdischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den Mittelpunkt, vor allem das Wirken jüdischer Frauen. Termin ist Montag, 9. November 2026, 18 Uhr. Veranstaltungsort ist diesmal das Gemeindehaus der Kreuzkirche (Jahnstraße Ecke van-Delden-Straße).
Ein Thema, das bislang wenig Raum hatte
Das Wirken jüdischer Frauen im Widerstand wurde lange weniger beachtet als andere Kapitel dieser Zeit. Die Veranstaltung nimmt es nun gezielt in den Blick. Dazu werden Lebensgeschichten aus der Region ebenso vorgestellt wie überregionale Schicksale.
Was die Schülerinnen und Schüler beitragen
Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn gestalten thematische Beiträge für den Abend. Moderiert wird die Veranstaltung von Mitgliedern des städtischen Arbeitskreises Gedenken. Bürgermeister Christoph Meier hält eine Rede, die Musikschule Nordhorn begleitet den Abend musikalisch.
Anschließend gemeinsam zum Schwarzen Garten
Zum Abschluss gehen die Teilnehmenden zu Fuß zur Gedenkstätte im Schwarzen Garten, wo ein Kranz niedergelegt wird. Die Einladung gilt allen Interessierten.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 richtete sich im ganzen Deutschen Reich organisierte Gewalt gegen Jüdinnen und Juden, Synagogen wurden zerstört. Heute spricht man meist von den Novemberpogromen.
Quelle: Stadt Nordhorn, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit