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Leseecke

Wenn sich die Bücher in den Regalen türmen und der bequeme Sessel neben dem prasselnden Kaminfeuer steht, befinden Sie sich mit Sicherheit in einer klassischen Leseecke.

Wer kennt ihn nicht, den Lieblingsort eines jeden „Bücherwurms“? Sei es die Sitzecke am Fenster oder der Ledersessel neben der Lampe: eins haben alle Leseecken -auch diese virtuelle Version- gemeinsam – Sie entführen in eine andere Welt.

Als Rückzugsort und Hort des Wissens rund um Bücher bietet auch unsere Leseecke einiges. Über die Rubrik „Aktuelles“ werden Sie hier beispielsweise über alle wichtigen und wissenswerten Informationen rund um das Thema „Buch“ informiert und stets auf dem Laufenden gehalten. Verpassen Sie also keine noch so kleine Neuigkeit mehr! Schauen Sie rein und tauchen Sie ab in einen ganz eigenen Traum von „Tausend und eine Geschichte“!

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Du in meinem Herzen von Angela Pisel

Du in meinem Herzen von Angela Pisel

Die Autorin Angela Pisel wurde im mittleren Westen der USA geboren. Durch die Ehe zu einem Armee Arzt, zählten aber bereits viele Staaten in Amerika zu ihren Wohnorten....

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Kennen Sie denn beispielsweise schon „Sommer in Villafranche“ von Birgit Hasselbusch? Nein? Dann stöbern Sie einfach in unserer Leseecke und finden Sie den nächsten Roman für Ihren Leseabend oder Buchclub.

Wir bieten auf unserer Seite aber nicht nur Buchkritiken und –Rezensionen, sondern enthalten Ihnen auch keine Neuigkeiten über Verlage vor. Ergänzend sind auch einfache Buchbeschreibungen neben den klassischen Buchkritiken und Buchrezensionen zu finden. Wenn Sie also noch nach einem neuen Buch suchen und noch nicht so recht wissen, welches Genre Sie mal als nächstes ausprobieren möchten, finden Sie hier die passenden Inspirationen. Wir lassen kein Genre aus und bieten Ihnen eine umfassende Sammlung zu vielen Verschiedenen Stilrichtungen an.

Übrigens: in unserem umfangreichen Archiv können Sie alles auch noch einmal in Ruhe nachlesen. Außerdem halten wir Sie immer auch bezüglich Lesungen und Events rund um das Thema Buch auf dem Laufenden.

Bücher – so alt und dennoch so modern

Bücher gibt es schon sehr lange und im Laufe der Zeit wurden sie auf ganz unterschiedliche Arten hergestellt. Die digitale Technik hat zwar mit ihren eBooks dafür gesorgt, dass die Papier Variante etwas zurückgegangen ist, dennoch existiert der Klassiker des Buches, das gedruckte Wort, natürlich auch weiterhin. Für viele Menschen ist es mit Sicherheit auch eine persönliche Angelegenheit, wenn Sie das Papier zwischen ihren Fingern spüren.

Doch welche Arten der Herstellung von Büchern kennen Sie eigentlich?

Eine der heute bekannteren Varianten ist sicherlich das E-Book. Es trat einen regelrechten Siegeszug an und lässt sich auch auf Smartphones (mit spezieller Software) oder so genannten E-Book-Readern lesen. Der Vorteil ist hier klar ersichtlich: Sie können jedes Buch -egal, wie dick es ist- komfortabel mit sich herumtragen.

Das nächste, vielen von Ihnen bekannte Buch ist das Hörbuch. Wer nicht selbst lesen möchte, lässt sich hierbei von prominenten Persönlichkeiten oder den Autoren das Buch vorlesen.

Aus der Schule hingegen sollte Ihnen das klassische Taschenbuch noch bekannt sein. Diese kleinen Bücher hatten einen weitestgehend flexiblen Einband und passten ideal in jede Tasche… und verschwanden dort auch des Öfteren auf nimmer Wiedersehn.

Wussten Sie jedoch auch, dass klassische Broschuren ebenfalls zu den Büchern gezählt werden? Sie stellen den direkten Gegensatz zum gebundenen Buch dar. Auch „normale“ Bücher lassen sich in zwei Varianten unterscheiden. Einerseits gibt es hier die Hardcover Variante, die klebegebunden sind und über einen festen Einband verfügen. Andererseits gibt es auch noch die Softcover Variante, welche auch oft als Taschenbuch oder Paperback bekannt ist und über einen weichen, klebegebundenen Einband verfügt. Früher wurde hier auf Basis der Fadenbindung gearbeitet.

Auch wenn sie vielleicht nicht gerade als Buch im klassischen Sinne erscheinen, so sind beispielsweise die Loseblattsammlungen (einzelne, austauschbare Seiten in einem oder mehreren Ordnern) auch Bücher. Beachten Sie hierbei jedoch, dass hier nicht die umgangssprachliche Verwendung von „Loseblattsammlung“ gemeint ist, welche wiederrum per Definition kein Buch darstellt.

Von großen Büchern erscheinen ab und an auch sogenannte Miniaturbücher. Hierbei handelt es sich -wie der Name schon sagt- um ein sehr kleines Buch, das sich durch einen Hardcovereinband vom Taschenbuch unterscheidet.

Im Digitalen Zeitalter kennt jeder Video-on-Demand (VoDs). Mit dem Book-on-Demand hingegen erhalten Sie einen Digitaldruck, der auf Nachfrage hergestellt wird.

Doch ist auch ein Blick in die Vergangenheit interessant: im Mittelalter gab es eine Sonderform des Buches, die wie ein Beutel getragen und befestigt werden konnte – das „Beutelbuch“. Auch der Kodex (Plural: Kodizes) stammt aus dem (Früh-)Mittelalter und löste seiner Zeit die vorherrschende Schriftrolle ab. Hierbei handelte es sich erstmalig um ein Buch zum Aufklappen, dessen Prinzip sich bis heute nicht wirklich verändert hat. Sein Erfolg ist eng mit der Ausbreitung des Christentums verknüpft. Heute wird der Begriff „Kodex“ allerdings meist nur für Bücher aus der Antike und dem Mittelalter verwendet. Beim Faksimile hingegen handelt es sich um einen originalgetreuen Nachdruck historischer Ausgaben, deren Originale heutzutage mit zu den teuersten Büchern gehören.

Bücher lassen sich aber auch noch nach deren Inhalt unterscheiden. Vom Sach- und Fachbuch bis hin zum Wörterbuch oder Lexikon. Zu allen Genres finden Sie übrigens hier bei uns in der Leseecke umfassende Buchkritiken und Buchrezensionen.

Bücher und ihre Rekorde

Bei den Wörtern „Bücher“ und „Rekorde“ denken die meisten Menschen bestimmt sofort an das „Guinness Buch der Rekorde“. Dass das Buch selbst auch eigene Rekorde aufstellen konnte, wissen jedoch leider nur wenige. Das Forbes-Magazin, welches in der Regel dafür bekannt ist, die reichsten Menschen der Welt bekannt zu geben, hat 2014 eine Liste mit den teuersten Büchern der Welt erstellt.

Eines haben die Werke hier gemeinsam: alle sind alt. Teilweise wurden sie mit prächtigen Bildern ausgestattet. Andere sind hingegen erstaunlich schlicht und wirken eher unscheinbar.

Den ersten Platz in der Liste der teuersten Bücher belegt der Codex Leicester von Leonardo da Vinci. Die rund 500 Jahre alte, 72 Seiten lange Handschrift mit wissenschaftlichen Abhandlungen ist in einer für Laien unlesbaren Spiegelschrift verfasst. Bill Gates erwarb das Buch für 30,8 Millionen US-Dollar. Heute wird es mit einem Wert von 49,1 Millionen US-Dollar gelistet. Auf dem zweiten Platz landet das Evangeliar Heinrichs des Löwen, dem Gründer der Stadt München. Als nationales Kulturgut ersteigerte es die Bundesrepublik Deutschland für 28 Millionen Dollar und verwahrt den Codex heute in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel auf.  Beim dritten Platz, der im eigentlichen Sinne kein Buch darstellt, handelt es sich um die Magna Carta. Fans von Robin Hood sollten hier aufhorchen. Ja, genau um diese Magna Carta handelt es sich hierbei! Insgesamt sind vier Originale überliefert und 17 Kopien des Dokuments bekannt. Eines der Originale wechselte für 24,5 Millionen Dollar den Besitzer. Verkauft wurde es an David Rubenstein. Die Plätze 4-7 sehen wie folgt aus:

Platz 4: Das Sankt-Cuthbert-Evangelium – Verkauft für 15,1 Millionen Dollar an die British Library.

Platz 5: Der Bay Psalter – Verkauft für 14,5 Millionen Dollar an David Rubenstein.

Platz 6: Das Rothschild-Gebetsbuch –  Verkauft für 13,9 Millionen Dollar an Kerry Stokes.

Platz 7: Birds of America – Verkauft für 12,6 Millionen Dollar an Michael Tollemache.

Das meistgedruckte Buch ist heute für viele Menschen immer noch die Bibel. Doch spätestens seit 2016 gilt: das meistgedruckte Buch der Welt ist nun offiziell der IKEA Katalog. Er wurde erstmalig vom Buch- und Literaturkritiker Hellmuth Karasek rezensiert.

Auch wenn es um die Größe geht, stellen Bücher immer wieder Rekorde auf. Vom kleinsten Buch (Stand: 2013) mit gerade mal 0,01 Millimeter Durchmesser, dem Shiki no Kusabana aus Japan bis hin zum größten Buch aller Zeiten, welches der Amerikaner Michael Hawley vorlegt (Stand: 2003). Mit Maßen von 1,52 x 2,13 Meter und einem Gewicht von 60 Kilogramm handelt es vom asiatischen Land Bhutan. Dank der 2.000 Dollar Herstellungskosten und 3,8 Liter Druckerschwärze pro Herstellung könnte das Buch noch weitere Rekorde aufstellen.

Die so genannte „Teufelsbibel“, der man nachsagt, dass sie vom Teufel selbst geschrieben wurde, gehört ebenfalls zu den größten und zugleich ältesten (großen) Büchern der Welt. Der Codex Gigas, wie dieses Werk auch genannt wird, stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert und ist komplett in lateinischer Sprache verfasst. Zahlreiche Legenden ranken sich um dieses mysteriöse Buch.