Luisa Neerschulte und Constanze Duell bei der Siegerehrung zur Deutschen Meisterschaft im Doppelzweier. (Foto: rü)

Luisa Neerschulte und Constanze Duell bei der Siegerehrung zur Deutschen Meisterschaft im Doppelzweier. (Foto: rü)

Salzgitter. Fast 1.000 gemeldete Sportlerinnen und Sportler griffen am vergangenen Wochenende bei den 104. Deutsche Meisterschaften und 18. Deutsche Sprintmeisterschaften auf dem Salzgittersee ein. Die Wettkämpfe der Deutschen Meisterschaft fanden über 1.000 Meter, die Rennen der Sprintmeisterschaften fanden über die knapp 400 Meter lange Sprintstrecke statt. An beiden Wettkämpfen nahm auch die Lingenerin Luisa Neerschulte teil und konnte mit einer Goldmedaille den Heimweg antreten.

Im Doppelzweier über 1.000 Meter startete Neerschulte gemeinsam mit der  Münchnerin Constanze Duell und konnte in 3:38,67 Minuten die Konkurrentinnen Franziska und Laura Kampmann (3:43,23 Minuten) sowie den Doppelzweier mit Clara Bergau und Juli Leiding (3:44,48 Minuten) distanzieren. „Deutsche Meisterin der offenen Damenkategorie der Olympischen Bootsklasse des Doppelzweier ist schon Wahnsinn“, berichtet die Emsländerin und ergänzt: „Bis dato die wertvollste Medaille in meiner Sammlung.“

Im Sprint ging Neerschulte im Einer an den Start und ruderte mit einer Zeit von 1:24,35 Minuten auf den sechsten Rang. „Der sechste Platz ist okay, weil ich mich nicht auf den Sprint spezialisiert habe“, resümiert die Sportlerin des ESV Lingen, die in den letzten sechs Monaten vier Dopingkontrollen in sechs Monaten absolvieren musste und dies auch schon mal morgens früh um 5:15 Uhr. Deutsche Meisterin wurde Leonie Scheuermann aus Ludwigshafen in einer Zeit von 1:20,66 Minuten.