SVM-Frauen testen gegen niederländischen Vizemeister Twente Enschede

SVM-Frauen testen gegen niederländischen Vizemeister Twente Enschede

SVM-Frauen testen gegen niederländischen Vizemeister Twente Enschede

Ehrgeiz, hohe Motivation und Konkurrenzkampf prägen die Vorbereitungsphase

Meppen – Zur Halbzeit der Vorbereitungsphase zeigt sich SVM-Cheftrainer Roger Müller äußerst zufrieden mit den bisher gezeigten Leistungen. Er verweist dabei auf eine für ihn noch nie dagewesene Situation und freut sich auf die nun im zweiten Teil der Vorbereitung stattfindenden
Testspiele, so u.a. gegen den aktuellen niederländischen Vizemeister FC Twente Enschede.

Mit einem 10-0 Erfolg endete der Testspielausflug der SVM-Frauen am vergangenen Samstag beim SV Hastenbeck in der Rattenfängerstadt Hameln. Anlässlich ihres Jubiläums „35 Jahre Frauenfußball“ hatte der Oberligist um Spielertrainerin Bianca Lity (ehemals SV Meppen) den SVM geladen und im Rahmen der Vorbereitung herausgefordert. Der SV Hastenbeck traf mit dem SV Meppen jedoch auf einen Gegner, der gerade die zweite Phase der diesjährigen Vorbereitung eingeläutet hatte und den guten Schwung der ersten Trainingswochen nahtlos auf das Spiel zu übertragen wusste. Meppen präsentierte sich spielstark, druckvoll und konsequent in der Chancenauswertung. Denise Franjkovic und Maike Berentzen sorgten mit jeweils drei Treffern alleine für ein halbes Dutzend Tore, Velislava Dimitrova (2) sowie Pia-Liening Ewert und Nina Rolfes rundeten das Ergebnis ab. Auch die Vielzahl an Wechseln konnte dem Spielfluss nichts anhaben, Müller gab insgesamt 23 Akteurinnen Einsatzzeit.

Müller bewertet den Erfolg gegen Hastenbeck nicht über, zumal ein unterklassiger Gegner, zieht jedoch nach den ersten Wochen der Vorbereitung eine sehr positive Zwischenbilanz. „Die Mannschaft präsentiert sich seit dem ersten Trainingstag hoch motiviert. Ausnahmslos alle Spielerinnen sind fokussiert auf das gesteckte Saisonziel der Qualifikation für die eingleisige 2.FBL und willens sich individuell zu verbessern. Ich kann auf einen sehr ausgeglichenen 26er Spielerkader, einbezogen die beiden Langzeitverletzten Julia Bohlen und Kathrin Klimas, zurückgreifen und sehe mich aufgrund der Ausgewogenheit aktuell einer bisher nicht dagewesenen Situation ausgesetzt. Auf sportlicher Ebene herrscht ein großer Konkurrenzkampf, eine daher auch nicht immer einfache Situation, die uns im Gegenzug aber auch mehr Variabilität verleiht.“

In der nun bereits eingeläuteten zweiten Vorbereitungsphase will Müller „die Zügel noch einmal anziehen“. Auch sind die kommenden Testspielgegner von höherer sportlicher Qualität. Am kommenden Freitag (19.30 Uhr, Hauenhorster Waldparkstadion) tritt das Team beim SV Germania Hauenhorst an. Der West-Regionalligist aus dem westfälischen Rheine bereitet sich gerade auf seine zweite Spielzeit in Deutschlands dritthöchster Frauenliga vor.

Am Dienstag kommender Woche bestreiten die SVM-Frauen dann ihre Generalprobe gegen den FC Twente Enschede. Der letztjährige Vizemeister aus dem Land des frischgebackenen Frauen-Europameisters Niederlande wird trainiert vom vorherigen SVM-Trainer Tommy Stroot. Die Begegnung wird im Sportpark Hanwische, SV Concordia Emsbüren 1919 e.V., ausgetragen. Der Anpfiff der Begegnung erfolgt um 19.30 Uhr.

In Enschede selbst sind die „Oranje Vrouwen“ am vergangenen Sonntag nach einem 4-2 Erfolg über Dänemark erstmals Europameister geworden. Tommy Stroot war beim dem historischen Ereignis vor Ort und dürfte genugtuend auch die Leistung „seiner“ drei Nationalspielerinnen zur Kenntnis genommen haben. Mittelfeldakteurin Sherida Spitse hat das niederländische Nationalteam gar als Kapitänin ins Europameisterschaftsfinale geführt und in der 51. Minute per direkten Freistoß die 3-2 Führung für die „Oranje Vrouwen“ besorgt. Kika van Es sorgte bis zur 90. (+4) Minute für Stabilität in der niederländischen Viererkette. Renate Jansen präsentierte sich in der Schlussphase des Finales im Sturm. Ob die drei Europameisterinnen am kommenden Dienstag jedoch in Emsbüren auflaufen werden, bleibt abzuwarten.




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