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„Höchste Auszeichnung in Niedersachsen“

Sportschule Emsland jetzt mit landesweiter Bedeutung – Optimale Rahmenbedingungen in Sögel

Sögel. Rechtzeitig zum Jahresauftakt erhält die Sportschule Emsland des Kreissportbundes Emsland jetzt eine Auszeichnung der ganz besonderen Art.

Sie darf sich nun als „Sportschule mit landesweiter Bedeutung” bezeichnen.
Eine Auszeichnung, die die Sportschule Emsland neben den verbandlichen Sportleistungszentren und landesweit bedeutenden Verbandssportschulen als erste Sportschule in Trägerschaft eines Sportbundes in ganz Niedersachsen nachweisen kann.

„Höchste Auszeichnung in Niedersachsen“
Die Nachwuchs-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes (DHB) durfte sich im Oktober 2020 über tolle Rahmenbedingungen in der Sportschule Emsland freuen. | Foto: Patrick Vehring

Voraussetzungen erfüllt

Wie der Präsident des Kreissportbundes Emsland, Michael Koop, betonte, zahle sich mit dieser Auszeichnung die jahrelange und kontinuierliche Entwicklungsarbeit aus kleinsten Anfängen heraus nunmehr aus. Neben zahlreichen Aus-, Fort- und Weiterbildungen bietet die Sportschule Emsland auch zahlreiche Seminare und Trainingslager an.

Ein Kriterium, um Sportschule mit landesweiter Bedeutung zu werden ist, dass mindestens die Hälfte aller Teilnehmenden an Maßnahmen und Seminaren sowie Workshops, aber auch Übungsleiterlizensierungen nicht aus dem Bereich des Kreissportbundes Emsland kommen. Zugrunde gelegt werden hier die letzten drei Jahre. „Und dieses Soll haben wir übererfüllt“, zeigte sich ein sichtlich zufriedener KSB-Präsident.

„Herzlich gratuliere ich dem KSB zu diesem Titel. Ich weiß wie sehr sich dort alle freuen, diese Würdigung erhalten zu haben. Es wundert mich nicht, dass der KSB das geschafft hat, denn das Angebot des KSB ist qualitativ top“, betont Landrat Marc-André Burgdorf und sicherte auch weiterhin die Unterstützung des Landkreises Emsland zu.

„Das eingespielte Team der Sportschule Emsland und die vielen fachlich versierten Referenten sind eine herausragende Grundlage dafür, dass die Teilnehmenden aus dem Emsland, aus ganz Niedersachsen und sogar bundesweit die Vorzüge der Sportschule Emsland zu schätzen wissen“, so KSB-Geschäftsführer und Leiter der Sportschule Emsland, Günter Klene.
„Wir bekommen Anfragen aus dem Harz, und wir bekommen Anfragen aus den Küstenregionen nach Durchführung von eigens konzipierten Seminaren”, ist sich Koop sicher, dass die Entwicklung der Sportschule Emsland noch weiteres Potential nach oben hat.

Positive Entwicklung

Die Sportschule Emsland wurde im Jahre 1994 in Sögel als Sportschule vom Landessportbund Niedersachsen anerkannt und hat sich in den vergangenen rund drei Jahrzehnten sowohl räumlich als auch inhaltlich stets konsequent verbessert. Am Standort Sögel verfügt die Sportschule Emsland über Nutzungsmöglichkeiten von zahlreichen Seminarräumen, Zugang zu drei kommunalen Sporthallen, einem Kunstrasenplatz sowie einen eigenen Gymnastikraum.

„Wir stoßen dennoch schon so langsam an unsere räumlichen Kapazitätsgrenzen”, merkte Michael Koop an und versprach, dass er auch einer Erweiterung mit eigenen Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten sehr positiv gegenüberstünde. „Man muss Visionen haben, man muss sich Ziele setzen und man muss sich engagiert und im Team diesen Herausforderungen stellen, ließ Koop durchblicken, dass er sich nicht mit dem bislang Erreichten zufriedengeben wird.
Neben dem derzeitigen Neubau der Großraumsporthalle in Sögel, sind die Renovierung des Schwimmbades in Sögel und das vielfältige, kulturelle Angebot im direkten Umfeld, wichtige Voraussetzungen für die weitere Optimierung des Rahmenangebotes in der Sportschule Emsland, so Koop.

Sögels Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers sieht in der Anerkennung des Landes die Voraussetzungen geschaffen, sowohl den Breiten- als auch den Spitzensport in Niedersachsen weiter voranzubringen. „Präsident, Präsidium und vor allem die Mitarbeiter/innen des Sportbundes haben mit massiver Unterstützung des Landkreises und der Kommunen vor Ort sich den Aufstieg der Sportschule in die Landesliga verdient.“  Das alles gebe den Sportlerinnen und Sportlern in Niedersachsen völlig neue Perspektiven. Die landesweit anerkannte inhaltliche Arbeit müsse nun weiter begleitet werden durch einen Ausbau der sportlichen Infrastruktur. „Hier sehen auch wir vor Ort uns mit in der Pflicht.“

Michael Koop wünscht sich, dass sich die Gemeinde Sögel demnächst nach dem Vorbild anderer Kommunen diese Auszeichnung zunutze machen würde und sich zukünftig Sportgemeinde Sögel nennt.

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