
Wer aus dem Ausland kommt und hier in seinem Beruf arbeiten will, braucht die Anerkennung seines Abschlusses. 2025 haben rund 86.600 Menschen sie bekommen – knapp zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Zuwachs fällt allerdings deutlich schwächer aus als bisher.
Von 25 auf 10 Prozent
2024 lag das Plus noch bei 21 Prozent, 2023 sogar bei 25 Prozent. Absolut stieg die Zahl von 79.100 auf 86.600 Anerkennungen. Die Dynamik lässt also nach, während der Fachkräftebedarf bleibt – ein Thema, das zuletzt auch beim Besuch von Andrea Nahles in Nordhorn im Mittelpunkt stand.
Meist bundesrechtlich geregelte Berufe
Knapp 84 Prozent der positiv beschiedenen Verfahren betrafen Berufe, die nach Bundesrecht geregelt sind – dazu zählen etwa Pflege- und Gesundheitsberufe. Die übrigen 16 Prozent entfielen auf landesrechtlich geregelte Berufe.
Nach Herkunftsländern gab es deutliche Verschiebungen: Abschlüsse aus Syrien wurden häufiger anerkannt, solche aus Bosnien und Herzegowina seltener.
Quelle: Statistisches Bundesamt