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VDI Bezirksverein Osnabrück-Emsland besichtigt Baerlocher

Hat interessante Einblicke in die Arbeitsweise der Firma Baerlocher erhalten: der VDI Bezirksverein Emsland-Grafschaft Bentheim.

Hat interessante Einblicke in die Arbeitsweise der Firma Baerlocher erhalten: der VDI Bezirksverein Emsland-Grafschaft Bentheim.

Interessante Einblicke für Ingenieure bei Additiv-Hersteller in Lingen

Der VDI Bezirksverein hat bei seinem Treffen im Oktober das Unternehmen Baerlocher in Lingen besucht. Jürgen Bähr, Werkleiter am Standort Lingen, hat den Ingenieuren interessante Einblicke in die Welt der Additive für PVC-Produkte gewährt. „„we add character to plastics“, das ist unser Motto. Das bedeutet, wir geben Kunststoffen ihre Eigenschaften“, erläuterte Bähr seinen Zuhörern. Vor allem für Rohre, Kabel und Fensterprofile werden die Additive – also die Zusätze, die in Lingen zusammengestellt werden, verwendet. Die Rolle von Baerlocher ist hierbei nicht die des Produzenten der Endprodukte. Vielmehr ermöglichen ihre Additive den Produktherstellern, dass deren Produkte die benötigten Eigenschaften aufweisen, also ob diese beispielsweise fest oder biegsam sein sollen.

Nach einem Rückblick in die fast 200jährige Firmengeschichte gab der Werkleiter einen Überblick auf die weltweiten Aktivitäten des chemischen Unternehmens. „Im nächsten Jahr feiern wir 40 Jahre Baerlocher in Lingen“, kündigte Bähr an. Mit annähernd 250 Mitarbeitern ist Lingen der größte Standort der Baerlocher Gruppe, die ihr Stammhaus in Bayern hat. 13 weitere produzierende Standorte betreibt Baerlocher weltweit, dazu etliche Vertriebsdependancen.

„Seit 2016 stellen wir in Lingen unsere Produkte gemäß der freiwilligen Selbstverpflichtung Vinyl Plus komplett bleifrei her“, betonte Bähr. Calcium-basierte Stabilisatoren, Stereate, Hydrophobierungsmittel, Fettsäuren und Glycerin sind die Produkte, die in Lingen in Form von Pastillen, Schuppen, Granulat, Pigmenten und Pulvern hergestellt werden. „Etwa 1000 unterschiedliche Rezepturen haben wir dafür. Diese sind streng geheim“, unterstrich der Werkleiter.

Einen Rundgang durch die Produktion durften die VDI-Mitglieder dennoch machen. Auffallend fanden die Ingenieure, dass so wenig Arbeiter zu sehen waren. „Dank unseres Prozessleitsystems läuft quasi alles vollautomatisch“, erklärte Bähr. Handarbeit werde vor allem im Technikum geleistet. Unter Leitung von Reinhard Markus werden hier die im Labor entwickelten Produkte getestet. „Wir verstehen uns als Vorreiter am Markt und definieren uns durch qualitativ hochwertige und durchdachte Produkte.“

Heinz Diekamp vom VDI dankte Jürgen Bähr für die Führung. Das nächste Treffen des Arbeitskreises Emsland-Grafschaft Bentheim ist für Donnerstag, den 7. Dezember angesetzt. Informationen und Kontakt unter www.vdi.de.




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