Essen & Trinken

Hitze und Trockenheit: Apfelernte fällt kleiner aus als üblich

Reife Äpfel werden im Obstgarten gepflückt
Symbolbild: Fumiaki Hayashi/Unsplash

Wiesbaden. Die deutschen Obstbaubetriebe rechnen in diesem Jahr mit rund 934.000 Tonnen Äpfeln. Das sind 5,4 Prozent oder 52.900 Tonnen weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Hitze und Trockenheit haben der Ernte zugesetzt.

Deutlich weniger als im starken Vorjahr

Noch größer ist der Abstand zum Vorjahr, das eine besonders gute Ernte gebracht hatte: 204.000 Tonnen oder 17,9 Prozent weniger werden es nach der vorläufigen Schätzung vom Juli. Der Apfel bleibt damit trotzdem mit Abstand das meistgeerntete Baumobst in Deutschland.

Angebaut werden Äpfel bundesweit auf 32.700 Hektar. Pro Hektar erwarten die Betriebe in diesem Jahr rund 28,6 Tonnen.

Pflaumen legen zu

Anders sieht es bei Pflaumen und Zwetschen aus: Mit voraussichtlich 49.300 Tonnen liegt die Ernte 11,5 Prozent über dem Zehnjahresmittel.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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