Spelle-Venhaus: Wie Youngster Matteo Echelmeyer seinen Platz im Oberliga-Kader sucht

Zehn Minuten mit dem Fahrrad, so nah hat Matteo Echelmeyer es zum Sportplatz. Der 19-Jährige ist ein Eigengewächs des SC Spelle-Venhaus und hat in dieser Saison seine ersten Minuten beim Tabellenführer der Oberliga gesammelt.
Drei Kurzeinsätze, drei Siege
Die ersten 5 Partien verfolgte der Offensivspieler von der Bank. Dann kam er in Hemmingen zum Zug, danach gegen Bersenbrück und in Vorsfelde. Jedes dieser Spiele gewann Spelle. Ein Treffer blieb ihm verwehrt: Sein Tor in Hemmingen wurde wegen Abseits aberkannt. Dass er auch wegen verletzter Mitspieler auf den Platz kam, sieht Echelmeyer realistisch.
Geduld gehört zum Plan
Schon als jüngerer A-Junior trainierte er beim Oberliga-Team mit, mehrere Verletzungen warfen ihn aber zurück. Der Sportliche Leiter Tobias Harink ist sicher, dass Echelmeyer sonst schon weiter wäre. Mit dem Spieler gibt es einen festen Fahrplan, zu dem Spielpraxis in der U23 in der Bezirksliga gehört. Echelmeyer will körperlich stärker werden und hat gelernt, das eigene Ego hinter die Mannschaft zu stellen. Sein Vorbild ist Jan Popov, der in Spelle den Durchbruch geschafft hat.
Neun Ausfälle und trotzdem 4:0
Dass der Verein vor der Saison auch die Breite des Kaders gestärkt hat, zahlt sich aus. In Vorsfelde fehlten 9 Spieler, Spelle gewann dennoch 4:0, 4 Tage nach einem ähnlichen Spiel gegen Bersenbrück. Harink nennt Jost Krone und Niklas Oswald als Beispiele für Spieler, die geduldig geblieben sind und ihre Chance genutzt haben. Am Sonntag, 8. November, empfängt der Tabellenführer um 14 Uhr den FC Verden.
Quelle: SC Spelle-Venhaus


