Bildung & SozialesEmsland

Neues Jugendzentrum für Esterwegen: Kreis unterstützt mit 164.663 Euro

Moderner Aufenthaltsraum mit Sitzgelegenheiten, Symbolbild für ein Jugendzentrum
Symbolbild

Jugendliche in Esterwegen bekommen einen neuen Treffpunkt. Anstelle des beengten Raums im Max-Kolbe-Haus entsteht an der Straße Zum Dorfplatz ein neues Jugendzentrum, für das der Landkreis Emsland einen Zuschuss von 164.663,15 Euro in Aussicht stellt. Über die Empfehlung berät der Ausschuss für Jugendhilfe und Sport am 3. September, endgültig entscheiden soll dann der Kreisausschuss.

Vom Kirchenraum zum eigenen Haus

Bisher trifft sich die Jugend im „SoFa“, einem von der katholischen Kirchengemeinde eingerichteten Raum im Obergeschoss des Max-Kolbe-Hauses, der weder barrierefrei noch zeitgemäß ist und zusätzlich von anderen Gruppen mitgenutzt wird. Übergangsweise steht inzwischen ein Raum im ehemaligen Maltesergebäude am Alten Markt zur Verfügung. In einer Beteiligungsaktion hatten Jugendliche selbst formuliert, was ein guter Treffpunkt bieten muss, unter anderem eine hauptamtliche Fachkraft, die die Gemeinde bereits eingestellt hat.

Das ist geplant

Der neue Bau bekommt einen rund 100 Quadratmeter großen, per mobiler Wand teilbaren Hauptraum, dazu eine Küche und weitere Gruppenräume. Kolpingjugend, Landjugend, Kinderchor und auch nicht vereinsgebundene Gruppen sollen die Räume nutzen können. Draußen entstehen eine Grünfläche und eine Terrasse direkt neben dem bestehenden Ninja-Parcours und dem inklusiven Spielplatz, außerdem wird der Radweg zum Gelände verbreitert.

Wer die 1,4 Millionen Euro finanziert

Von den Gesamtkosten in Höhe von 1.398.549,93 Euro entfallen 242.923,63 Euro auf die Straßenherstellung, die bei der Förderung nicht berücksichtigt wird. Das Amt für regionale Landesentwicklung steuert über das Dorfentwicklungsprogramm ZILE bereits 500.000 Euro bei, über eine mögliche weitere Kofinanzierung von bis zu 500.000 Euro ist noch nicht entschieden. Den verbleibenden Eigenanteil trägt die Gemeinde Esterwegen, die zusätzlich das Baugrundstück stellt.

Quelle: Landkreis Emsland

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