Deutschland sucht Igel und Maulwurf: Aktion startet am 18. September

Ein Igel im Laub, ein Maulwurfshügel im Rasen: Wer eines der beiden heimlichen Gartentiere entdeckt, kann seine Beobachtung vom 18. bis 28. September für die bundesweite Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ melden. Die NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim ruft dazu auf, mitzumachen – die Mitmachaktion findet bereits zum siebten Mal statt.
Melden unter www.igelsuche.de
Beobachtungen werden mit Datum und Fundort unter www.igelsuche.de eingetragen. Fotos und Angaben zum Fundort sind besonders hilfreich. Auch tote Tiere – etwa Opfer des Straßenverkehrs – sollten gemeldet werden, da auch diese Daten für die Auswertung wichtig sind.
Warum die Meldungen wichtig sind
Die Daten fließen in eine Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ein, die mehr Wissen über die Bestände beider Arten und ihre langfristige Entwicklung liefern soll. Der Igel steht auf der Roten Liste der Säugetiere Deutschlands bereits auf der Vorwarnliste, der Maulwurf gilt derzeit noch als ungefährdet. „Jede gemeldete Beobachtung hilft dabei, mehr über ihre Verbreitung und ihre Bestandsentwicklung zu erfahren“, sagt Sabine Jansen von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim.
Igelfreundlich gärtnern
Wer den Tieren im eigenen Garten helfen möchte, muss dafür nicht viel tun. „Ein naturnaher Garten mit wilden Ecken, heimischen Gehölzen und liegen gelassenem Herbstlaub bietet Igeln wertvolle Rückzugs- und Überwinterungsmöglichkeiten. Zudem finden sich im Laub zahlreiche Insekten und andere Kleintiere, die für Igel und Maulwurf wichtige Nahrungsquellen darstellen“, so Jansen. Hinter der Aktion stehen Deutsche Wildtier Stiftung, NABU|naturgucker, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822, NABU und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV).
Foto: Jan Piecha


