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Meppen: Jiddisch-Workshop im VHS-Projekt „Shalom Meppen“

Teilnehmende des Jiddisch-Workshops der VHS Meppen mit Referentin Dr. Jasmina Huber
Teilnehmende des Workshops mit Dr. Jasmina Huber. Foto: VHS Meppen

Wie viel Deutsch steckt im Jiddischen? Das haben 16 Frauen und Männer in Meppen selbst ausprobiert. Die Volkshochschule Meppen lud im Rahmen ihres Projekts „Shalom Meppen“ am 7. Oktober 2026 zu einem Workshop mit Dr. Jasmina Huber von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein.

Lernen mit Lied, Bild und Wortkarten

Statt Frontalunterricht setzte die Referentin auf Übungen. Jiddische Wörter wurden den deutschen Entsprechungen zugeordnet, Sätze mit Bildern verknüpft, Ähnlichkeiten zwischen den Sprachen herausgearbeitet. Ein jiddisches Lied diente als Hörübung, bei der die Gruppe notierte, was sie wiedererkannte.

Szene aus dem Jiddisch-Workshop im Projekt Shalom Meppen der VHS Meppen
Foto: VHS Meppen

Am Ende stand ein eigener Dialog

Höhepunkt waren Rollenspiele, in denen alle selbst Jiddisch sprachen. Anschließend schrieben die Teilnehmenden eigene Sätze und setzten sie zu Dialogen zusammen, so weit wie möglich ohne Hilfe. So bekamen sie neben der Sprache auch einen Eindruck von der Kultur, die das Jiddische bewahrt. Das Projekt wird vom niedersächsischen Sozialministerium gefördert.

Quelle: VHS Meppen

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