Meppen

Was E-Auto-Fahrer in Meppen über Batterie, Laden und Bremsen wissen sollten

Elektroauto wird in der Prüfhalle der TÜV NORD Station Meppen kontrolliert
Foto: TÜV NORD

Ist ein E-Auto wirklich brandgefährlicher als ein Verbrenner, und was macht Regen mit der Ladesäule? Timo Steve Hensen, Leiter der TÜV NORD Station Meppen, räumt mit gängigen Sorgen von E-Auto-Halterinnen und -Haltern auf.

Beim Thema Batterie gibt Hensen Entwarnung: Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft brennen E-Autos nicht häufiger als Benziner oder Diesel. Nach einem Unfall sollte die Hochvoltbatterie aber fachkundig geprüft werden, da sich Schäden von außen kaum erkennen lassen.

Beim Laden reicht ein Blick auf Kontakte und Kabel: Sind sie sauber, trocken und unbeschädigt, spricht auch bei Regen nichts gegen das Laden, denn Ladesäulen sind auf normale Witterung ausgelegt. Nur eine überflutete Säule oder ein Fahrzeug, das im Hochwasser stand, sollte vor der Weiternutzung erst fachkundig überprüft werden.

Weil die Rekuperation die mechanische Bremse entlastet, rät Hensen, sie regelmäßig bewusst einzusetzen, sonst kann sich an den selten genutzten Bremsscheiben Rost bilden. Und wegen des höheren Fahrzeuggewichts lohnt bei den Reifen ein Blick auf die Schulter, die stärker verschleißen kann als die Lauffläche. Wer neu im E-Auto sitzt, sollte sich zudem an Beschleunigung und Rekuperation gewöhnen und gerade in Tempo-30-Zonen bedenken, dass Kinder ein leises E-Auto oft spät bemerken.

Quelle: TÜV NORD Station Meppen

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