Pokalabend zur Kirmes: Spelle will gegen Lüneburg ins Halbfinale

Flutlicht, Kirmeswochenende und ein K.-o.-Spiel: Der SC Spelle-Venhaus spielt am Samstag, 3. Oktober, um 17.30 Uhr im Viertelfinale des Niedersachsenpokals gegen den Lüneburger SK Hansa. Ein Sieg im Getränke Hoffmann Stadion hält den Traum von der ersten DFB-Pokal-Teilnahme der Vereinsgeschichte am Leben.
Erst Derbypleite, dann Aussprache
Die Vorbereitung lief nicht nach Plan. Zuletzt kassierte Spelle bei der U23 des SV Meppen mit 0:4 die erste Pflichtspielniederlage der Saison, nach acht Partien ohne Niederlage. Am Dienstag wurde das Spiel intern aufgearbeitet. Trainer Henry Hupe lobte danach die Reaktion im Training und verlangt nun auf dem Platz Haltung, Aggressivität und Intensität: „Wenn du verlierst, bist du draußen. Wenn du gewinnst, bist du eine Runde weiter.“
„Die Mannschaft brennt lichterloh“, sagt Markus Schütte, Sprecher des Leitungsteams. Er setzt auf volle Ränge zum Auftakt des Speller Kirmes-Wochenendes.
Der Pokalsieger ist in der Liga sieglos
Lüneburg reist als Titelverteidiger an und will einen Fanbus schicken. Im Ligaalltag läuft es für das Team von Tarek Gibbah dagegen zäh: Platz 14, null Siege, fünf Unentschieden. Eines davon holte der LSK vor rund vier Wochen in Spelle, als er ein 0:2 nach zwei Treffern von Daniel Benke noch ausglich.
Personell muss Hupe womöglich umbauen. Abwehrchef Joe Klöpper ist nach Muskelproblemen fraglich, Steffen Wranik, Matteo Echelmeyer und Steffen Schepers fallen aus.
Quelle: SC Spelle-Venhaus


