Großübung in der Grafschaft: Von hier aus sehen Zuschauer am Samstag am meisten

Waldbrand in Itterbeck, Hochwasser in Nordhorn, Gefahrgutunfall in Bad Bentheim: Am Samstag, 10. Oktober, proben rund 1.000 Einsatzkräfte von 8 bis etwa 15.30 Uhr den Ernstfall. Es ist die größte Katastrophenschutzübung, die der Landkreis je organisiert hat. Wer zuschauen will, hat in Nordhorn die besten Plätze.
Nordhorn: nah dran am Vechtesee
Rund um den Vechtesee und entlang der Vechte retten Einsatzkräfte Menschen aus der Luft, bauen Sandsackwälle und pumpen Wasser ab. Gute Sicht gibt es am Pier 99, an der Blauen Brücke und an der Hagenstraße, weitere Einsätze sind von der Pestalozzistraße und vom Hohenkörbener Weg aus zu sehen. Parken kann man am Neumarkt, wo auch der Wochenmarkt ganz normal stattfindet. Der Mühlendamm zwischen Café Extrablatt und Gecco Gasthouse ist von 8 bis 15 Uhr gesperrt.
Itterbeck: Blick aus Wilsum
Beim Waldbrand-Szenario werfen Hubschrauber Löschwasser ab. Das Gelände ist unwegsam, Wald und Naturschutzgebiet sind für Zuschauer gesperrt. Empfohlen wird der Blick vom Café am Mühlenteich in Wilsum, Am Mühlenteich 1, mit Parkplätzen. Kirchweg, Hooge Weg und Landerlebnisroute nach Uelsen sind von 8 bis 15 Uhr gesperrt, Waldwege dürfen nicht zugeparkt werden.
Bad Bentheim: Behandlungsplatz statt Gleise
Der Gefahrgutunfall am Bahnhof ist kaum einsehbar. Wer die Versorgung der Verletztendarsteller sehen will, geht zur Deilmannstraße 1, dort gibt es wenige Parkplätze. Züge fahren normal.
Bürgertelefon statt Notruf
Fotos und Videos aus der Entfernung sind erlaubt, Drohnen nicht. Bei Fragen hilft am Samstag von 8 bis 15 Uhr das Bürgertelefon unter 05921 96 3333, die 112 bleibt echten Notfällen vorbehalten. Der reguläre Rettungsdienst ist trotz Übung voll im Dienst. Mehr Infos: grafschaft-bentheim.de/uebung.
Quelle: Landkreis Grafschaft Bentheim


