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1. September: Antikriegstag erinnert an Beginn des Zweiten Weltkriegs

Zwei weiße Tauben fliegen vor blauem Himmel als Symbol für Frieden
Symbolbild: 卡晨 / Unsplash

Kaum ein Datum im deutschen Kalender wiegt so schwer wie der 1. September. An diesem Tag im Jahr 1939 überfiel die Wehrmacht Polen – der Beginn des Zweiten Weltkriegs. 87 Jahre später ist der 1. September der Antikriegstag.

Ein Angriff mit weltweiten Folgen

Der Überfall auf Polen zog eine Kette von Ereignissen nach sich, die sechs Jahre andauerte und die Welt für immer veränderte: unzählbare Tote, zerstörte Städte, zerrissene Familien. Nichts blieb, wie es war.

Seit 1957 ein fester Termin der Gewerkschaften

Der Deutsche Gewerkschaftsbund erklärte den 1. September 1957 zum ersten Antikriegstag. Sein Motto „Nie wieder Krieg“ hat seither nichts an Bedeutung verloren – bundesweit finden an diesem Tag Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen der Gewerkschaften und weiterer Organisationen statt.

Was jeder Einzelne beitragen kann

Ein solcher Tag soll nicht bedrücken, sondern kurz zum Innehalten einladen. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Entscheidung, die immer wieder neu getroffen werden muss – von Staaten, von Gesellschaften und von jedem Einzelnen im eigenen Umfeld. Zuhören, bevor man urteilt, und Brücken bauen, wo andere Mauern errichten: Das beginnt meist im Kleinen.

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