Grafschaft BentheimNordhorn

„Ich suche gute Beispiele“: Andrea Nahles zu Besuch in Nordhorn

Andrea Nahles mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim und weiterer Institutionen
Andrea Nahles (vorne links) mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim, der Bundesagentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft, des IAV und von ver.di. Bild: Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim e.V.

Sie sei auf der Suche nach guten Nachrichten und funktionierenden Beispielen – das stellte Andrea Nahles gleich zu Beginn klar. Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit hat auf ihrer Sommerreise durch den Agenturbezirk Nordhorn Station bei der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim gemacht.

Ein Tisch, fünf Perspektiven

Am Gespräch beteiligt waren neben der Bundesagentur für Arbeit die Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim, der Industrielle Arbeitgeberverband (IAV) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und die Gewerkschaft ver.di. Thema: der Umbau von Industrie, Handwerk und Dienstleistung – und die Frage, woher künftig die Arbeitskräfte kommen sollen.

Wo die Betriebe den Hebel sehen

Die Unternehmensvertreter setzten einen klaren Schwerpunkt: bessere Rahmenbedingungen für Erziehende, Anreize zur Erwerbstätigkeit und flexiblere Arbeitszeiten. Entscheidend sei dabei die frühkindliche und schulische Bildung – sie legt fest, wer später überhaupt eine Ausbildung schafft. Von Seiten der Runde kam zusätzlich der Wunsch nach mehr Mobilität im Arbeitsmarkt.

Der Campus als Vorzeigeprojekt

Besonders interessiert zeigte sich Nahles am Campus Berufliche Bildung, den die Grafschaft als Leuchtturm für Ausbildung und Weiterbildung versteht. Einig war man sich am Ende in einem Punkt: Um den Fachkräftebedarf langfristig zu decken, muss jedes verfügbare Potenzial genutzt werden.

Quelle: Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim e.V.

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