Fahnenbanner wehen vor zahlreichen Rathäusern

Bild: Die Gleichstellungsbeauftragten der emsländischen Kommunen präsentieren gemeinsam mit Landrat Reinhard Winter das Fahnenbanner „Frei leben – ohne Gewalt“ anlässlich des internationalen Gedenktages „NEIN zu Gewalt an Frauen“. (Foto: Landkreis Emsland)

Die Gleichstellungsbeauftragten der emsländischen Kommunen präsentieren gemeinsam mit Landrat Reinhard Winter das Fahnenbanner „Frei leben – ohne Gewalt“ anlässlich des internationalen Gedenktages „NEIN zu Gewalt an Frauen“. (Foto: Landkreis Emsland)

Fahnenbanner weht als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Meppen. Weltweit wird jährlich am 25. November der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen” begangen. Mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen wird auf verschiedene und oft verschleierte Formen von Gewalt an Frauen öffentlich aufmerksam gemacht.

Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Ein Teil dieser Aktivitäten ist eine Fahnenaktion der Organisation „Terres des femmes – Menschenrechte für die Frau e.V.“, die seit 2001 durchgeführt wird. Das Fahnenbanner „Frei leben – ohne Gewalt“ wird in etlichen Landkreisen, Städten und Gemeinden in Deutschland gehisst, oftmals in unterschiedlichen Sprachen. Auch im Landkreis Emsland wird diese Fahne vor zahlreichen Rathäusern wehen – und ebenfalls auch vor der Meppener Kreisverwaltung. Darüber hinaus finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Von informativen Vorträgen bis zu Filmvorführungen und Gesprächs- bzw. Diskussionsrunden haben die Gleichstellungsbeauftragten oftmals in Kooperation mit Frauenverbänden, -vereinen und weiteren Organisationen rund um den internationalen Gedenktag vielfältige Möglichkeiten geschaffen, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

90 verschiedene Länder beteiligen sich am Gedenktag

Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Ihr Mut gilt inzwischen weltweit als Symbol für Frauen, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. Der Tag ihrer Ermordung ist seit 1999 von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen anerkannt. Inzwischen beteiligen sich international über 800 Organisationen in rund 90 verschiedenen Ländern.

Anklage wegen gewerbsmäßigen Diebstahl

Anklage wegen gewerbsmäßigen Diebstahl

Anklage wegen gewerbsmäßigen Diebstahl

Meppen. Am 22.11.2017 wird vorm Schöffengericht in einer öffentlichen Sitzung gegen einen Angeklagen wegen Diebstahls, zum Teil als Versuch und zum Teil in tateinheit mit vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verhandelt.

Dem zur Tatzeit März bis April 2017 24-jährigen Angeklagten werden mit der Anklage der Staatsanwaltschaft Osnabrück 20 Straftaten vorgeworfen, wobei es sich überwiegend um Diebstahlstaten, teilweise auch Einbruchsdiebstähle handeln soll. Er soll u.a. einen Roller, eine Flasche Wodka, ein Handy, zwei Tablets, ein Mountainbike, ein Herrenrad (Pegasus), ein Rennrad und eine Akkuschrauber entwendet haben.

Darüber hinaus soll er aus mehreren, teilweise abgeschlossenen PKW eine Vielzahl von Gegenständen (Kleidung, Navigationssysteme, Zigaretten etc. entwendet haben.

Zur Aufklärung der Taten hat das Gericht 15 Zeugen und 1 Sachverständigen geladen.

Zum Fortsetzungstermin am 29.11.2017 hat das Gericht 5 Zeugen und 1 Sachverständigen geladen.

Ablegen der Taucherprüfung bei der Feuerwehr Meppen

glückliche Gesichter nach bestandener Taucherprüfung

glückliche Gesichter nach bestandener Taucherprüfung

In Meppen und am Speicherbecken in Geeste haben drei Feuerwehrtaucher ihre theoretische und praktische Taucherprüfung abgelegt und diese auch bestanden.

Im praktischen Teil mussten die Prüflinge Gegenstände unter Wasser erkennen und beschreiben, eine Rettungsübung mit einem in Not geratenen Taucher durchführen und mit Werkzeugen Arbeiten unter Wasser erledigen. Ebenso mussten sie beweisen, dass sie das Suchverfahren und die Leinenzugzeichen beherrschen.

Das Prüferteam, bestehend aus dem Leiter der Ausbildungsstelle stellv. Stadtbrandmeister Manfred Hornung sowie dem Leiter des Tauchwesens der FF Meppen Björn Brand mit seinem Team aus Lehrtauchern der FF Alfhausen und Meppen als fachliche Leitung, lies sich die Übungen sorgfältig vorführen.

Wir gratulieren Julian Homann (FF Meppen) für das Bestehen der Stufe 1 und Gary Skiebnewski (FF Papenburg-Obenende) und Ansgar Kemper (FF Alfhausen) für das Bestehen der Stufe 2.

Pfarrer Ralf Wellbrock bei Gedenkfeier am Volkstrauertag

Bei der Gedenkfeier am Volkstrauertag, am Ehrenmal an der Schülerwiese, spricht Pfarrer Ralf Wellbrock die Gedenkrede

Bei der Gedenkfeier am Volkstrauertag, am Ehrenmal an der Schülerwiese, spricht Pfarrer Ralf Wellbrock die Gedenkrede

Meppen. Die Stadt Meppen lädt zur Gedenkfeier am Volkstrauertag am Sonntag, 19. November um 12.10 Uhr am Ehrenmal an der Schülerwiese ein. Die Feierlichkeit wird musikalisch begleitet von der Kolpingkapelle Meppen unter der Leitung von Jochen Hilckmann. Im Anschluss an den Gedenkspruch der Jugend, gestaltet durch die Schüler des Windthorst-Gymnasiums und der Gedenkrede durch Pfarrer Ralf Wellbrock, erfolgt die Kranzniederlegung.

Klimaschutz zum „be-greifen“: Interaktive Ausstellung GRADWANDERUNG

Interaktiv werden Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen 1 und 2 die Auswirkungen des Klimawandels in der Ausstellung GRADWANDERUNG näher gebracht. (Foto: Deutsche Klimastiftung)

Interaktiv werden Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen 1 und 2 die Auswirkungen des Klimawandels in der Ausstellung GRADWANDERUNG näher gebracht. (Foto: Deutsche Klimastiftung)

Kooperation von Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sowie Landkreis Emsland ermöglicht kostenlosen Besuch der Wanderausstellung GRADWANDERUNG beim Klimacenter.

Meppen, 16.11.2017 – Den Klimaschutz in Niedersachsen voran zu bringen – das ist das Ziel der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Damit zieht die landeseigene Agentur am gleichen Strang wie der Landkreis Emsland. Ein zentraler Teil dieser Arbeit ist es, das Bewusstsein für den Klimaschutz in der breiten Öffentlichkeit zu fördern. Hier setzt die Wanderausstellung GRADWANDERUNG der Deutschen KlimaStiftung an: Sie vermittelt Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 interaktiv das notwendige Wissen, um den Klimawandel zu verstehen und selbst etwas zum Klimaschutz beizutragen.

Inhalt der Ausstellung sind vier Klimazonen, die exemplarisch zeigen, wie sich der Klimawandel voraussichtlich auswirkt. Vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung am Montag, 27. November, um 16 Uhr wird vorab eine Einführung gegen 14.30 Uhr in die Ausstellung stattfinden. Zielgruppe dieses Angebots sind alle Lehrkräfte aus weiterbildenden Schulen und weitere Multiplikatoren.

Dr. Susanne Nawrath von der Deutschen Klimastiftung aus Bremerhaven wird das Konzept und die Idee der Ausstellung erläutern. Sie wird zudem einen Rundgang durch die Ausstellung durchführen. Der Themenkomplex `Klimaschutzverhalten´ kann zusätzlich zur Ausstellung anschließend in den Klassen in einem Workshop behandelt werden. Didaktisch aufbereitetes Unterrichtsmaterial ermöglicht eine spielerische Herangehensweise an das Thema. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich selbstständig Zusammenhänge, die zum Klimawandel führen und lernen, was sie selber für den Klimaschutz tun können. Die Materialien zur Nachbereitung der Ausstellung im Unterricht sollen ebenfalls vorgestellt werden.

Die Ausstellung wird von Dienstag, 28. November, bis Donnerstag, 21. Dezember, im Klimacenter in Werlte zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen für die Vorabführung und für Gruppenführungen während der Ausstellungszeit nimmt die Energieregion Hümmling, Ansprechpartnerin Kathrin Klaffke, unter der Telefonnummer 05951/989327 und E-Mail-Adresse klaffke@werlte.de entgegen.

BBS Meppen als Schule mit Courage anerkannt

Schule mit Courage

Landrat Winter übernimmt Patenschaft – Engagement gegen Rassismus

Meppen. Seit Beginn des Schuljahres 2017/18 tragen die Berufsbildenden Schulen (BBS) Meppen den Titel „ Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage “. „Der Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung der Lehrer, Schülerinnen und Schüler für die Gegenwart und Zukunft“, sagte Landrat Reinhard Winter anlässlich des Festaktes zur Anerkennung des Titels am Donnerstag, den 9. November.

” Schule mit Courage ” ist Selbstverpflichtung aller

„Eine Schule, die den Titel trägt, ist Teil eines Netzwerks, das sagt: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule und in unserer Gesellschaft“, betonte Schulleiter Franz Egbers. „Unsere Schulgemeinschaft mit über 3900 Schülern hat diese Anerkennung auf den Weg gebracht und darauf sind wir stolz“, fügte er hinzu.

Um den Titel zu erwerben, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten, mit ihrer Unterschrift verpflichten, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Insgesamt zwölf Schulen aus dem Kreisgebiet führen bislang den Titel „ Schule mit Courage “. Namentlich sind dies die Anne-Frank-Schule (Oberschule), die Johannesschule (Oberschule), die Marienhausschule (BBS) und das Gymnasium Marianum in Meppen, das Gymnasium Georgianum in Lingen, das Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne, die Michaelschule sowie die BBS Papenburg Technik und Wirtschaft in Papenburg, die Heinrich-Middendorf-Oberschule in Aschendorf, die Oberschule Haren und die Schule am Schloss sowie die Erich Kästner-Schule in Sögel. Ihnen allen stehen Paten zur Seite, darunter Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Kunst und Sport. Landrat Reinhard Winter hat die Patenschaft für die BBS Meppen übernommen. „Ich habe diese Aufgabe sehr gern angenommen. Die Initiative bietet Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Pädagogen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden“, betont Winter.
Dem bundesweit größten Schulnetzwerk gehören über 2500 Schulen mit insgesamt rund eineinhalb Millionen Schülerinnen und Schülern an.